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Dr. Roland Goslich
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Emmerthal (RGo). Bereits zum 10ten Mal organisierte die Agentur für Arbeit Hameln in Zusammenarbeit mit dem Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) eine Fortsetzung des „Schülerinnenseminars“ in Form eines Solarpraktikums für Mädchen. Insgesamt 18 Schülerinnen der Sekundarstufe I (9. und 10. Klasse) von Schulen aus Hameln und der Umgebung nutzten am 7. September 2016 die Möglichkeit, neben der Forschungsarbeit des Solarforschungsinstitutes auch praktische Kenntnisse und Fertigkeiten zu bekommen und sich über die Energiequelle Sonne zu informieren.

Kernstück der Veranstaltung ist der Selbstbau eines Solarmoduls: Kunststoff wird gebogen, Löcher werden gebohrt, Schalter und Buchsen montiert, Kabel angelötet sowie Solarzellen und Propeller eingebaut. Und dann der Lohn der handwerklichen Mühe – das Modell funktioniert! Ein Propeller dreht sich, kaum dass eine mit ihm verbundene Solarzelle Licht einfängt. Allein durch die Energie der Sonne. Physikalische und solartechnische Experimente runden den praktischen Teil ab. Weiterer wesentlicher und fester Bestandteil der Veranstaltung ist ein Rundgespräch mit Mitarbeiterinnen des ISFH über deren Ausbildung und die Arbeit in naturwissenschaftlich-
technischen Berufen.

Noch immer sind Frauen in den MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) unterrepräsentiert. Dabei haben Mädchen dieselben Potenziale für solche Berufe wie die Jungen. In den naturwissenschaftlichen Fächern an den Schulen nehmen sich die Mädchen dagegen allzu oft zurück.